Bei
unseren Projekten erarbeiten wir nach Möglichkeit über
einen längeren Zeitraum hinweg intensiv ein
regionalgeschichtliches Thema. Ziel ist es, die Arbeitsergebnisse in
geeigneter Form (zum Beispiel Vortrag, Ausstellung...) der
Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Beispiel:
Auswirkungen der Grenzlage
Südbadens

Tagebücher
Foto: Tagebucharchiv |
Das
erste Recherchetreffen der am Thema "Kriegs- und Grenzlanderfahrungen
in Tagebüchern" Interessierten fand am 17.
Februar 2009 im Deutschen
Tagebucharchiv statt. Eine
Gruppe durchsuchte die Datenbank nach Selbstzeugnissen mit
regionalem Bezug aus der Zeit der Weltkriege, eine zweite sah
rd. ein Dutzend vorbestellte Tagebücher ein. Die dabei gewonnenen
Ergebnisse konnten am 30. April bei einem weiteren
Termin im Tagebucharchiv vertieft werden. Anschließend wurden einzelne
Dokumente in der Gruppe vorgestellt und im Hinblick auf die mögliche
historische Auswertung besprochen.
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Ergebnisse der Archivrecherche wurden bei einer Veranstaltung
zum Kriegsende und zur Nachkriegszeit im Lörracher Grenzgebiet
am 29. Juni 2010 präsentiert.
Im Wintersemester 2009/10 veranstaltete der AK Regionalgeschichte
unterstützt vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der
Universität Freiburg eine Vortragsreihe zum Thema
Grenze. Auf Einladung des Arbeitskreises beleuchteten mehrere
Historiker die geschichtlichen
Auswirkungen der Grenzlage Südbadens.
Projektidee
Angeregt
worden ist eine Arbeitsgruppe zum Josephinismus,
der
in unserer Region noch viel zu wenig erforscht ist. Wir könnten u. a.
die Auswirkungen der Reformen Kaiser Josephs II. auf Klöster, Gemeinden
und das Schulwesen im vorderösterreichischen Breisgau untersuchen und
der Frage nachgehen, wie die Bevölkerung im Alltag auf die staatlichen
Reformbestrebungen im 18. Jahrhundert reagierte.
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