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Eine
Landpartie anno 1906 - Postkarte: Kreisarchiv Breisgau-Hochschwarzwald
Entwicklung des
Schwarzwald-Tourismus
bis 1914
Im
Schwarzwald erscheint heute der Tourismus als
selbstverständlicher, wichtiger Erwerbszweig. In seinen Anfängen Mitte
der 1860er-Jahre bildete jedoch der Fremdenverkehr in dieser kargen,
von harter bäuerlicher Arbeit geprägten Bergregion ein skeptisch
beäugtes neues Phänomen. In der jetzt
vorgelegten Studie untersucht Historiker Rüdiger Hitz
die
Entstehung und Entwicklung des Tourismus im Hochschwarzwald bis zur
Zäsur des Ersten Weltkriegs.
Thematisiert wird von ihm u.a. die auf verschiedenen Ebenen
eingeleitete
touristische Erschließung: durch örtliche Gemeinden,
durch Verbände wie den 1864 gegründeten Schwarzwaldverein und
nicht zuletzt durch die gezielte Fremdenverkehrspolitik der
"Schwarzwaldmetropole" Freiburg. Während zunächst nur der
Sommertourismus eine Rolle spielte, brachte der in den 1890er-Jahren
aufkommende Wintertourismus eine ganz neue Dynamik: Das Feldberggebiet
entwickelte sich zum Zentrum des deutschen Wintersports.
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Der
Autor:
Nach
einem
Studium der Geschichte, Volkskunde und des Öffentlichen Rechts in Kiel,
Edinburgh und Freiburg i.Br. wurde Rüdiger Hitz im
Jahr 2010 an
der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg promoviert.
Das
Buch:
Rüdiger
Hitz: Entstehung und Entwicklung des Tourismus im Schwarzwald.
Das Beispiel Hochschwarzwald 1864-1914 (Alltag & Provinz, Band
14,
herausgegeben vom Arbeitskreis
Regionalgeschichte Freiburg e.V.), Freiburg: Schillinger-Verlag 2011,
443 Seiten, 65 Abbildungen, ¤ 19,80; ISBN: 978-3-89155-361-9
Die
Besprechung:
Ohne
Winter kein Tourismus, Rezension der Badischen Zeitung
Feldberg-Skifest
am 4.2.1900 - Foto: H. Dischler/Kreisarchiv
Brsg.-Hochschwarzwald
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