Aktuelles

Vorankündigungen:

Buchpräsentation:

Ralf Müller: „Heimatschutzarchitektur vor Ort. Joseph Schlippe als Leiter des Freiburger Hochbauamtes und Wiederaufbaubüros 1925-1951, unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Entwicklung in Basel“

Montagden 20. September 2021, 18.00 Uhr in der „Stube“ im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz in Freiburg

Die Dissertation im Fach Geschichte wird gemeinsam von Stadtarchiv und Arbeitskreis herausgegeben und erscheint als „Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg i. Br. Band 45“ bzw. als Band 18 in unserer Reihe „Alltag & Provinz“.

Über Ihr/Euer zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich an: stadtarchiv@stadt.freiburg.de

Exkursion zum  „Historial“ am Hartmannsweilerkopf.

am Samstag, 2. Oktober 2021   

organisiert vom AkR zusammen mit dem Weiler Verein für Heimatgeschichte und Volkskunde.

Es führt uns der Historiker Prof. em. Gerd Krumeich durch die von ihm mit konzipierte deutsch-französische Gedenkstätte zum Ersten Weltkrieg. Anschließend wird uns Gilbert Wagner durch das Gelände am Hartmannsweilerkopf begleiten.

Wir fahren um 8 Uhr 49 vom Bahnhof Freiburg ab und steigen in Müllheim (Ankunft Müllheim Bhf 9 Uhr 14) in den aus Weil kommenden Bus um. Anschließend fahren wir gemeinsam zum Hartmannsweilerkopf, wo wir gegen 10 Uhr 15 eintreffen werden. (Für Mitglieder des Arbeitskreises, die aus der Umgebung von Lörrach/Weil am Rhein kommen, kann eine Mitfahrt von Weil aus arrangiert werden).

Die Rückfahrt erfolgt um 15.20 Uhr, Ankunft in Freiburg wird gegen 17 Uhr 30 sein.

Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind dringend empfohlen.

Es gilt die 3 G-Regel: die Teilnahme setzt eine Genesung bzw. vollständige Impfung oder einen aktuellen negativen Test voraus. Halten Sie bitte auch den gedruckten Impfnachweis bereit, der gelbe Impfpass gilt nicht und der digitale Impfnachweis kann in Frankreich nicht gelesen werden!

Die Kosten für die Busfahrt, den Eintritt in das Historial und die Führungen betragen 36 Euro pro Person (ohne Bahnticket, um das sich jede Mitfahrerin und jeder Mitfahrer selbst kümmern muss; Grund ist, dass erfahrungsgemäß viele Mitfahrer*innen eine Regiokarte oder ein Semesterticket haben). Für Inhaber*innen des Museumspasses/Pass musées ermäßigt sich der Preis um 4 Euro.

Die Anmeldung erfolgt bei: robertneisen@hotmail.com

Da die Zahl der Teilnehmer*innen für den Arbeitskreis aufgrund der Corona-Beschränkungen auf 10 Personen begrenzt ist, wird baldige Anmeldung empfohlen. Wir freuen uns auf diese Exkursion mit zwei hochkompetenten Referenten.

Gewesen:

Exkursion passend zum aktuellen Buch “Tod am Schauinsland” von Bernd Hainmüller

Nach der gut besuchten Vorstellung des Buches „Tod am Schauinsland“ zum sogenannten „Engländerunglück“ am 7. April 1936 im Stadttheater am 6. Juni gab es am Samstag, den 17. Juli 2021 ein weiteres Highlight, der Autor Bernd Hainmüller führte uns höchstpersönlich in einer Exkursion zu den Originalschauplätzen des „Unglücks“.

Wir starteten um 11 Uhr am Parkplatz in Hofsgrund (Bäckerei/Skilift großer Parkplatz) und begaben uns von dort zur Bergstation. Anschließend gingen wir den Kammweg am Schauinslandgipfel entlang und warfen einen Blick in die Kappler Wand, ehe wir uns die verschiedenen Denkmälern (Eaton-Gedenkstein, Nazi-Denkmal) anschauten. Danach wanderten wir zur Kirche in Hofsgrund, wo unsere Exkursion gegen 14 Uhr 30 endete.

Besonders gelungen war, wie Hainmüller die vielen kleine Geschichten um den Tod am Schauinsland in den Ablauf der Wanderung einflocht. An der Wanderung nahmen 18 Besucher teil.

Exkursion in das Dreiländer-Museum Lörrach zu den Ausstellungen

„Kunst und Nationalsozialismus” und “Die NS-Diktatur in Brombach, Haagen und Hauingen”

 

Samstag, 3. Juli 2021

Der Arbeitskreis informierte sich durch gleich zwei Ausstellungen über die Kunst und die Geschichte des Nationalsozialismus in und um Lörrach. Museumsleiter Markus Moehring und Kuratorin Jeanette Gutmann führten zuerst durch die Ausstellung „Kunst und Nationalsozialismus“. Den sieben Gästen gefiel besonders die differenzierte Dokumentation der Kunst der dreißiger und vierziger Jahre, die sich zwischen Opportunismus und mutwilliger Teilnahme dem Regime gegenüber bewegte. Etwas gefehlt hat einigen Teilnehmern die Auseinandersetzung mit dezidiert diktaturkritischer Kunst. Am Nachmittag präsentierte das Vorstandsmitglied unseres Vereins Robert Neisen durch die von ihm kuratierte Ausstellung „Gefeiert und Gefürchtet. Die NS-Diktatur in Brombach, Haagen und Hauingen (heutige Stadtteile von Lörrach)“. Dabei machte er klar, welche Rolle die Kriegspropaganda und die Stärke der NSDAP-Anhängerschaft auch im eher ländlichen Raum spielte (Bild).